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Projekte

Seelsorge in einer pluralen Gesellschaft

Wie begleiten wir Menschen in gesundheitlichen und psychosozialen Krisen – sensibel, spirituell und interkulturell zugleich? 

In Krankheit oder am Lebensende stehen Menschen oft vor Fragen, für die es keine medizinische Antwort gibt. 
Das Projekt Soul Matters entwickelt eine interreligiöse Ausbildung zur psychosozialen Begleitung von Patient*innen in Krankenhäusern, psychiatrischen Einrichtungen und anderen Betreuungskontexten. Es richtet sich an alle, die sich professionell und emphatisch für seelisches Wohlbefinden einsetzen wollen – unabhängig von eigener religiöser Zugehörigkeit. 

Seelsorge zwischen Religion, Kultur und Krise

Ob in Krankheit oder am Lebensende – Menschen brauchen Zuwendung, die über das Medizinische hinausgeht. Soul Matters qualifiziert Teilnehmende darin, in genau solchen Situationen da zu sein: mit interreligiöser Sensibilität, psychologischem Grundwissen und spiritueller Kompetenz. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage: Wie kann Seelsorge heute gelingen – in einer pluralen, postmigrantischen Gesellschaft? 

Ausbildung mit inklusivem Fokus 

Die Ausbildung besteht aus sechs Modulen und einem begleitenden Fachtag für medizinisches Fachpersonal. Sie führt praxisnah in Grundlagen der Seelsorge, rechtliche und ethische Fragen, psychologische Krisenbegleitung und kulturelle sowie religiöse Diversität ein. 
Innerhalb des interreligiösen Ansatzes werden auch Perspektiven berücksichtigt, die in gesundheitlichen Versorgungskontexten bislang wenig Beachtung finden – darunter etwa spezifische religiöse und spirituelle Zugänge von Patient*innen mit muslimischem Hintergrund. Soul Matters möchte damit eine breitere Sensibilität für weltanschauliche Vielfalt und lebensweltliche Pluralität im Gesundheitswesen und darüber hinaus fördern. 

Wer kann teilnehmen? 

Das Projekt richtet sich an Menschen mit Interesse an psychosozialer, interreligiöser Begleitung – etwa Ehrenamtliche, (angehende) Seelsorger*innen, Engagierte aus Moscheegemeinden oder Personen aus anderen religiösen Kontexten, aber auch aus medizinischen oder sozialen Berufen. 

Die Teilnahme ist konfessionsungebunden.  
Voraussetzungen sind Offenheit, Reflexionsfähigkeit, die Bereitschaft, sich auf andere Perspektiven einzulassen.

Warum teilnehmen? 

  • Vermittlung fundierter Kompetenzen zur interreligiös sensiblen Begleitung von Menschen in gesundheitlichen Krisensituationen und am Lebensende
  • Erwerb praxisnaher Methoden in Gesprächsführung, Krisenintervention und spiritueller Begleitung
  • Einbindung in ein innovatives Netzwerk zur Weiterentwicklung von Seelsorge in Berlin
  • Unterstützung bei der Vermittlung von Praktikumsplätzen in Einrichtungen der Gesundheits- und Seelsorgearbeit    

Soul Matters wird durch die Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt im Rahmen des Programms „Förderung Muslimischen Lebens“ unterstützt. 

Das Projekt entsteht in enger Kooperation mit dem Unionhilfswerk Senioreneinrichtungen, dem Ponte Institut: Kultursensible Seelsorge & Beratung und den Alexianer St. Hedwig Kliniken Berlin.

Çay dabei! – Gesellschaft im Dialog

Was passiert, wenn Politik, Medien & Religion auf einer Couch zusammenkommen?
Unser neues Format bringt junge Menschen mit Expert:innen aus verschiedenen Bereichen ins Gespräch – offen, direkt, auf Augenhöhe. Keine Frontalvorträge, sondern echte Gespräche.

Dabei wollen wir auch Stimmen aus verschiedenen Religionsgemeinschaften mit ihren Perspektiven in den Diskurs mit einbringen. Gemeinsam fragen wir: Wie können Glaube, Werte & Dialog zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen beitragen?

Sei dabei, wenn Couch-Talks zu echten Change-Talks werden

Kommende Veranstaltungen

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Vergangene Veranstaltungen

Einblicke in vorherige Veranstaltungen

Das Projekt wird gefördert durch:

InFo – Interkonfessionelle Fortbildungsreihe

Mit InFo bietet die Deutsche Islam Akademie eine interkonfessionelle Fortbildungsreihe für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende aus religiösen und weltanschaulichen Institutionen sowie angrenzenden Berufsfeldern an. Ziel ist es, gemeinsam aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen in den Blick zu nehmen, Erfahrungen auszutauschen und praxisrelevantes Wissen für die Arbeit in religiösen Einrichtungen weiterzugeben.

Sie sind
• haupt- oder ehrenamtlich in einer Moschee, Synagoge, Kirche oder weltanschaulichen Einrichtungen tätig?
-oder-
Fachkraft aus Gesundheits- und Pflegeberufen, Bildungs- und Jugendhilfeeinrichtungen oder im Justizvollzug?

Vertiefen Sie Ihr Wissen im Rahmen unserer Weiterbildungsreihe, lernen Sie von Best-Practice-Beispielen anderer Einrichtungen und profitieren Sie von neuen Impulsen für die Arbeit an Ihrer Einrichtung.

Unsere Fortbildungsreihe umfasst 12 Module, aus denen Sie individuell auswählen können. Sie entscheiden, welche Themen für Ihre Arbeitspraxis wichtig sind

Die Fortbildungen können einzeln oder als gesamte Reihe gebucht werden. Bei der Teilnahme an mindestens 8 der 12 Fortbildungen erhalten Sie ein Zertifikat, das Ihre erworbenen Kompetenzen auszeichnet.

Die Fortbildungsreihe ist kostenlos. Wir freuen uns über Spenden.

Hier geht es zur Anmeldung!*

*mit dem Absenden des Formulars sind Sie automatisch angemeldet.

Modulübersicht

Religion, ihre Gemeinden und Gemeinschaften sind für verunsicherte, verletzte und verletzliche (vulnerable) Menschen oft ein wesentlicher, bisweilen lebensbestimmender Halt. Dieses Modul vermittelt Kenntnisse zu relevanten Symptomen und möglichen Hintergründen psychischer Störungen, die in der Begleitung des spirituellen Weges wichtig sind. Es zeigt zudem, die Wichtigkeit einer empathische Haltung und wann die Initiierung professioneller Hilfen notwendig ist – auch mit Blick auf unterschiedliche Lebensphasen. 

mit Dr. Norbert Mönter 

am 02.12.2025 // 16:00 – 20:00 Uhr in der Deutschen Islam Akademie 

Was macht gute Gruppenleitung aus – und wie gelingt Veränderung im gemeindlichen oder organisatorischen Kontext? Dieses Modul vermittelt praxisnahes Wissen über Gruppenprozesse, Führungsstile und die achtsame Gestaltung von Wandel. 

Mit Sami Atris 

am 09.12.2025 // 16:00 – 20:00 Uhr in der Deutschen Islam Akademie

Wir laden ein zur Abschlussveranstaltung der interkonfessionellen Fortbildungsreihe, einem Abend der interreligiösen Begegnung.

Programm:


18:00                             Einlass


18:30 – 18:45              Begrüßung & Projektvorstellung InFo


18:45 – 19:30              Podiumsdiskussion

„Interreligiöser Dialog 2.0: Was bleibt, was braucht’s, was kommt?“ 

mit

  • Dekel Peretz (LABA & beit madrassa)
  • Dënalisa Shijaku (LABA)
  • Johanna Emig (Junges Forum der Religionen)

19:30 – 20:00              Interreligiöser Musik-Workshop

Wir freuen uns auf Sie!

 

am 10.12.2025 // 18:00 – 20:00 Uhr in der Deutschen Islam Akademie

Wie kann Missbrauch in religiösen Kontexten wirksam verhindert werden? Dieses Modul bietet rechtliches Grundlagenwissen, sensibilisiert für spezifische Risikofaktoren in Gemeinden und unterstützt bei der Weiterentwicklung tragfähiger Schutzkonzepte.

mit Helene Kleinfeld

am 17.09.2025 // 16:00 – 20:00 Uhr in der Deutschen Islam Akademie

Religiöse und weltanschauliche Gemeinden sind Orte der Begegnung – oft auch zwischen unterschiedlichen kulturellen Hintergründen. Dieses Modul stärkt die Fähigkeit, kulturell geprägte Kommunikations- und Wahrnehmungsmuster zu erkennen, eigene Haltungen zu reflektieren und Vielfalt im Gemeindealltag konstruktiv zu gestalten.

mit Lilli Trebs

am 01.10.2025 // 16:00 – 20:00 Uhr in der Deutschen Islam Akademie

Dieses Modul bietet die Möglichkeit, sich intensiv mit Vielfalt auseinanderzusetzen – innerhalb religiöser Gemeinschaften, zwischen unterschiedlichen Religionen und in einer kulturell vielfältigen Gesellschaft. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie wir Unterschiede wahrnehmen, verstehen und in ein respektvolles Miteinander übersetzen können.

Dabei geht es nicht nur um Wissen, sondern auch um praktische Erfahrungen: Wie reagieren wir in Begegnungen, wenn Überzeugungen oder Traditionen unterschiedlich sind? Wie können Offenheit, Dialogbereitschaft und Reflexion dabei helfen, Sicherheit zu gewinnen und Brücken zu bauen?

Ziel des Moduls ist es, neue Perspektiven kennenzulernen, die eigene Haltung zu stärken und Wege zu entdecken, wie Verständigung in Vielfalt gelingen kann.

mit Prof. Dr. Jörg Imran Schröter

am 16.10.2025 // 16:00 – 20:00 Uhr in der Deutschen Islam Akademie

Dieses Modul eröffnet Raum, das Verhältnis zwischen Religion und Staat aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten – von rechtlichen Grundlagen über historische Entwicklungen bis hin zu aktuellen Kooperationsformen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie religiöse Gemeinschaften und staatliche Institutionen miteinander agieren, voneinander profitieren und mit Spannungen konstruktiv umgehen können.

Dabei geht es nicht nur um Wissen, sondern auch um Haltung und Praxis: Wie lassen sich Spielräume erkennen und verantwortungsvoll nutzen, um gemeinsame Anliegen zu fördern?

Ziel des Moduls ist es, das Zusammenspiel von Religion und Staat zu verstehen, die eigene Rolle darin zu reflektieren und Wege für gelingende Kooperation im öffentlichen Raum zu erkennen.

mit Dr. Vanessa Rau

am 28.10.2025 // 16:00 – 20:00 Uhr in der Deutschen Islam Akademi

Dieses Modul eröffnet einen geschützten Raum, um muslimische und jüdische Perspektiven auf Sterben, Tod und Trauer kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu bringen. Fachinputs und Erfahrungswissen zeigen, wie theologische Zugänge, Rituale und seelsorgliche Strukturen beider Religionen geprägt sind und welche Herausforderungen sich in der Praxis stellen.

Neben dem Wissensaufbau steht die reflektierte Haltung im Mittelpunkt: Wie kann Begleitung in Krisensituationen kultursensibel, würdevoll und dialogorientiert gestaltet werden? In Gruppenarbeiten und Fallbesprechungen werden eigene Erfahrungen, Fragen und Handlungsoptionen vertieft.

Ziel des Moduls ist es, interreligiöses Verständnis zu stärken, Orientierung für die seelsorgliche Praxis zu bieten und Wege für eine sensible und tragfähige Begleitung von Menschen am Lebensende und in Trauer zu erschließen.

mit Gabriel Umarov & Ender Çetın

am 04.11.2025 // 16:00 – 20:00 Uhr in der Deutschen Islam Akademie

Dieses Modul eröffnet Raum, Diskriminierung in religiösen und gesellschaftlichen Kontexten bewusst wahrzunehmen, zu verstehen und im eigenen Umfeld aktiv entgegenzuwirken. Im Mittelpunkt stehen die Auseinandersetzung mit Machtstrukturen, diskriminierungskritischem Wissen und die Frage, wie Gemeinden zu sicheren, inklusiven und empowernden Orten für alle werden können.

Dabei geht es nicht nur um Wissen, sondern auch um Haltung und Praxis: Wie können wir diskriminierungssensible Sprache nutzen, uns unserer eigenen Positionierungen bewusst werden und Strukturen schaffen, die Beteiligung, Respekt und Vielfalt ermöglichen?

Ziel des Moduls ist es, Diskriminierungsmechanismen zu erkennen, die eigene Rolle kritisch zu reflektieren und konkrete Handlungsansätze zu entwickeln, um innerhalb und außerhalb der Gemeinde diskriminierungskritisch und mutig zu wirken.

mit Natalia Amina Loinaz

am 05.11.2025 // 16:00 – 20:00 Uhr in der Deutschen Islam Akademie

Wie kann sich eine Gemeinde heute sichtbar machen – digital, glaubwürdig und wirksam? Dieses Modul bietet einen Einstieg in strategische Öffentlichkeitsarbeit und zeigt, wie Kommunikation nach außen reflektiert und verantwortungsvoll gestaltet werden kann.

mit Dr. Özgür Özvatan

am 12.11.2025 // 16:00 – 20:00 Uhr in der Deutschen Islam Akademie

Wie können religiöse und weltanschauliche Akteur*innen aktiv zur Berliner Zivilgesellschaft beitragen – sichtbar, dialogfähig und vernetzt? Dieses Modul lädt zur Reflexion über die eigene Rolle ein und zeigt konkrete Wege für Kooperation und gesellschaftliche Teilhabe.

mit Sami Atris

am 18.11.2025 // 16:00 – 20:00 Uhr in der Deutschen Islam Akademie

Was bedeutet es für Familien, wenn unterschiedliche religiöse Traditionen aufeinandertreffen? Dieses Modul beleuchtet interreligiöse Ehen und Familienkonstellationen, thematisiert Herausforderungen wie Kindererziehung oder Trennung – und zeigt Wege auf, wie Beratung und Begleitung gelingen können.

mit Mohammed Mansur Doğan

am 26.11.2025 // 16:00 – 20:00 Uhr in der Deutschen Islam Akademie

Dieses Modul bietet die Möglichkeit, das Ehrenamt als Herzstück religiösen und zivilgesellschaftlichen Engagements ganzheitlich zu betrachten – von der Motivation und Begleitung bis zur organisatorischen Umsetzung. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Strukturen entstehen können, die Teilhabe fördern, Verantwortung tragen und Engagement langfristig sichern.

Dabei geht es nicht nur um Haltungen, sondern auch um praktische Gestaltung: Wie lassen sich Willkommenskultur, klare Leitlinien und verlässliche Abläufe verbinden? Welche Prozesse – von der Datenpflege über Versicherung bis zur Kostenerstattung – machen Ehrenamt wirkungsvoll und nachhaltig? Und wie kann Leitung Verantwortung so gestalten, dass Ehrenamtliche sich gesehen und unterstützt fühlen?

Ziel des Moduls ist es, organisatorische Grundlagen und die eigene Haltung im Ehrenamt zu stärken und konkrete Schritte zur Weiterentwicklung im eigenen Kontext zu planen.

 

mit Anna Poeschel

am 01.12.2025 // 16:00 – 20:00 Uhr in der Deutschen Islam Akademie

Terminübersicht

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Einblicke in die vergangenen Veranstaltungen


Weitere Anfragen zur Fortbildungsreihe, Teilnahmemodalitäten bitte an: l.trebs@deutsche-islam-akademie.de

Dieses Projekt wird in Kooperation mit dem Jüdischen Zentrum Synagoge Fraenkelufer und dem Deutsch-Muslimischen Zentrum umgesetzt.

Neue Bündnisse, neue Wege“ (NBNW) ist ein vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördertes Modellprojekt. Das Projekt unterstützt muslimische Initiativen und Träger beim Aufbau und der Etablierung professioneller Strukturen in der politischen Jugendbildung, die den Bedürfnissen junger Menschen in einer vielfältigen Gesellschaft gerecht werden.

Das Modellprojekt beruht auf der Erkenntnis, dass eine diversifizierte Trägerlandschaft, die die Vielfalt unserer Gesellschaft widerspiegelt, unerlässlich ist, um allen jungen Menschen politische Bildung auf Augenhöhe zu ermöglichen. Besonders Vereine junger Menschen mit Migrationshintergrund bringen neue Perspektiven in die politische Jugendbildung ein. Sie erreichen Milieus, die bisher wenig Beachtung gefunden haben, und sind in der Lage, Lebenswelten und Erfahrungen junger Menschen authentisch in die Bildungsarbeit einzubringen. Hier setzt das NBNW-Projekt an: Wir gestalten die Zukunft der politischen Jugendbildung aus einer postmigrantischen Perspektive und schaffen so Raum für neue Themen, Ansätze und Zugänge.

Die Deutsche Islam Akademie zeichnet sich durch eine starke Verwurzelung in der muslimischen Community und durch eine klare Vision aus: Wir wollen jungen Menschen Raum bieten, sich in einer pluralen Gesellschaft zu entfalten und aktiv an politischen Prozessen teilzuhaben. Dabei bilden die Lebensrealitäten und Erfahrungen der Jugendlichen für uns den Ausgangspunkt für maßgeschneiderte Bildungsangebote. Mit dem NBNW-Projekt arbeiten wir an dem Aufbau hauptamtlicher Strukturen und fördern die Entwicklung von Expertise in der Leitung und Verwaltung politischer Bildungsprojekte.

Das BMFSFJ hat mit „Neue Bündnisse, neue Wege“ das Ziel, muslimischen Organisationen den Weg in die Regelförderstrukturen der Jugendverbandsarbeit und politischen Jugendbildung über den Kinder- und Jugendplan des Bundes (KJP) zu ebnen. Mit unserem Engagement als Deutsche Islam Akademie setzen wir uns dafür ein, dass diese Strukturen dauerhaft gefestigt werden.

Geförderte Projekte

Neben der Deutschen Islam Akademie werden vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSJ) aus dem Modellprojekt „Neue Bündnisse, neue Wege“ folgende muslimische Träger gefördert:

Islamische Akademie NRW e.V. (Dortmund)

–  Ali Taşbaş, Vorsitzender

– Sündüz Ilgaz, Jugendbildungsreferentin

Muslimisches Bildungswerk Bayern e.V. (Erlangen)

– Kübra Tan, Geschäftsführerin

– Mahmoud AbushuairJugendbildungsreferent

Muslimisches Bildungswerk für Demokratie e.V. (Erfurt)

– Thaer Issa, Vorsitzender

– Karim Dačić, Jugendbildungsreferent

–              Dr. Shymaa Hammad, Projektkoordinatorin

Teilseiend e. V. – Muslimische Akademie Heidelberg (Heidelberg)

– Yasemin Soylu, Geschäftsführerin

– Michèl Ali Schnabel, Projektkoordinator

Projektbeirat

Die Arbeit im Projekt „Neue Bündnisse, neue Wege“ wird durch einen Beirat begleitet. Dieser setzt sich wie folgt zusammen:

– Dr. Riem Spielhaus, Professorin für Islamwissenschaft, Leibnitz-Institut für Bildungsmedien, Universität Göttingen

– Jana Borkamp, Leiterin der Abteilung 5 „Kinder und Jugend“, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Vorsitz)

– Dr. Sabine Achour, Professorin für Politikdidaktik/ Politische Bildung, Freie Universität Berlin

– Dr. Bekim Agai, Professor für Kultur und Gesellschaft des Islam in Geschichte und Gegenwart, Goethe-Universität Frankfurt

– Karima Benbrahim, Leiterin Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit NRW (IDA-NRW e.V.), Mitglied des Unabhängigen Expertenkreises Muslimfeindlichkeit (UEM)

– Ina Bielenberg, Geschäftsführerin, Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten (AdB)

– Cemile Giousouf, Vize-Präsidentin der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb)

– Björn Milbradt, Fachgruppenleitung Politische Sozialisation und Demokratieförderung, Deutsches Jugendinstitut (DJI)

– Özgür Özvatan, Stellvertretende Abteilungsleitung und Nachwuchsforschungsgruppenleitung am Institut für Sozialwissenschaften, Humboldt Universität Berlin

– Katarina Peranić, Vorständin, Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE)

Unsere Projektthemen konzentrieren sich auf aktuelle gesellschaftspolitische Herausforderungen und Bedarfe. Neben den Schwerpunktfeldern Rassismus und (Anti-)Diskriminierung sowie Partizipation und Identität werden im Jahr 2024 insbesondere (über-)regionale Konflikte und ihre Auswirkungen auf das gesellschaftliche Zusammenleben, Rechtsextremismus und Genderdebatten in den Fokus gerückt. Dabei bleibt es ein zentrales Anliegen des Projekts, thematisch flexibel auf gesellschaftliche Umbrüche zu reagieren, die Formate inklusiv für die Beteiligung verschiedenster Gruppierungen zu gestalten und dabei insbesondere die Urteils- und Handlungskompetenz zu stärken.

Unsere Projekte:

reKUNSTruktion

reKUNSTruktion

Kunst als Brücke zur Identität und gesellschaftlichen Teilhabe Das Projekt reKUNSTruktion verbindet Kunst und politische Bildung, um jungen Menschen zwischen 16 und 27…

Das Projekt „Neue Bündnisse, neue Wege“ wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert.

Starke Eltern, starke Kinder!

Mit unserem Elternprojekt stärken wir die Begegnung an Schule auf Augenhöhe – wir setzen uns aus einem muslimischen Selbstverständnis heraus für gleichberechtigte Teilhabe an Schule und demokratisches Zusammenleben ein.

Schulen sind ein Abbild unserer Gesellschaft und bringen unterschiedlichste Lebenswelten zusammen. Oft treffen muslimische oder muslimisch gelesene Familien dabei auf besondere Herausforderungen: Aktuelle gesellschaftliche Stimmungen & Debatten bilden sich auch an Schulen ab und häufig erleben Schüler*innen oder Eltern Zuschreibungen und Diskriminierung aufgrund ihrer muslimischen Identität.

Hier setzen wir an – als Bildungseinrichtung wollen wir Partizipation und Zusammenhalt stärken. Dafür bieten wir Eltern, Schüler*innen und Schulen eine Vielzahl an Beratungs- und Unterstützungsangeboten rund um aktive Teilhabe am Schulleben & antimuslimischen Rassismus.

Bei Interesse an unseren Angeboten kontaktieren Sie uns gerne per Mail, Anruf, nutzen Sie das Kontaktformular oder schauen Sie persönlich vorbei. Wir unterstützen Sie auf dem Weg zu gleichberechtigter, diskriminierungsfreier Teilhabe an Schule!

Angebote für Eltern

Damit Kinder gerne zur Schule gehen und erfolgreich lernen können, muss Schule ein sicherer Ort für sie sein. Studien zeigen jedoch, dass muslimische und muslimisch gelesene Kinder & Jugendliche im Schulalltag vielfach von Diskriminierung und antimuslimischem Rassismus betroffen sind. Pauschalisierende Annahmen von muslimischen Lebenswelten und dem Islam sowie die abwertende Haltung gegenüber diesen sind Ausdrucksformen von antimuslimischem Rassismus. Das Erleben von Antimuslimischem Rassismus an der Schule kann für Kinder und Eltern sehr belastend sein und sich häufig sogar auf Bildungsbiografien auswirken.

Gleichzeitig bietet Berlin eine Vielzahl an Instrumenten zum Schutz vor Diskriminierung – sei es die rechtliche Verankerung von gleichberechtigter Teilhabe und Diskriminierungsschutz, institutionelle Beratungs- und Beschwerdestellen oder schulinterne Aufarbeitungswege bei Fällen von Diskriminierung. Wir bieten Ihnen in einem geschützten, vertraulichen Rahmen Beratung, Vermittlung und Begleitung zu all diesen Themen. 

Denn alle Eltern in Berlin haben das Recht, die Schullaufbahn ihrer Kinder aktiv zu begleiten & mitzugestalten.

Angebote für Schüler*innen

Fühlst Du Dich gestresst, überfordert oder alleine? Erlebst Du an der Schule Diskriminierung? Bist Du unsicher, wie es mit deinem schulischen Weg weitergehen soll und was Du als nächstes machen willst? Hast Du das Gefühl, an Schule immer wieder über deine Religion oder (vermeintlich) muslimische Identität sprechen zu müssen? Willst Du mehr Einfluss auf deinen Schulalltag nehmen?

Wir haben verschiedene Angebote, um Dich bei all diesen Themen zu unterstützen & empowern. Denn damit wir gut lernen können, muss es uns gut gehen. Deshalb ist es wichtig, dass Du Dich an deiner Schule sicher und gesehen fühlst.

Hol Dir Unterstützung – Du bist es wert!

Angebote für Schulen

An vielen Berliner Schulen machen Schüler:innen aus der muslimischen Community einen nicht unerheblichen Teil der Schulgemeinschaft aus. Dabei bringen die Schüler*innen und Eltern aus dieser Gruppe ganz unterschiedliche biografische Erfahrungen und vielfältige Lebensentwürfe mit. Wir unterstützen Sie als Schule mit Eltern in Kontakt zu kommen, vielfalts- und diskriminierungssensible Elternarbeit zu gestalten und Begegnung auf Augenhöhe zu initiieren.

Du wünschst dir eine Beratung oder hast eine Frage zu unseren Angeboten?
Schreibe uns eine E-Mail an eltern@deutsche-islam-akademie.de oder nutze unser Kontaktformular!